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Donnerstag, 15. August 2013

Bandweben

 

Heute habe ich mal ein paar Bilder von meinen Bandwebereien gemacht. Die Variationsmöglichkeiten sind auch ohne große Hirnverbiegung enorm. Bandwebereien, wie sie althergebracht , erforscht und niedergeschrieben sind kann man ja mit einigem Eifer erlernen und reproduzieren. Mich interessieren aber mehr eigene Erfahrungen mit Material und Farben. Wie wirken sich Einzüge in Brettchen, Kettvarianten am inkleloom oder auch Möglichkeiten bei Litzengeweben aus. Ganz spannend finde ich es z.B. Perlen einzuweben, auch andere 'Zierden' kann ich mir vorstellen.


Samstag, 10. August 2013

Erfahrung mit der Hanffaser

Nachdem ich die gesponnene Hanffaser nun verstrickt habe , was in der Tat ein peelingWaschlappen wurde, hier meine Erfahrung damit.
Im Gegensatz zum Verspinnen war das Verstricken eine sehr unangenehme Sache, denn der überaus stabile, aber doch sehr strubbelige Faden hat auf dem linken Zeigefinger stark gescheuert und gekratzt. Das naß versponnene Garn war um weniges glatter, aber dafür härter, als das trocken versponnene.
Dann habe ich das Gestrick gründlich gewaschen und gespült , Staub und Schmutz gingen raus , die Farbe grisiggrau blieb.
Danach habe ich das fertige Stück, bei dieser schönen Sonne der vergangenen Wochen, draussen gebleicht. Es wurde zur Hälfte alle paar Stunden naß gemachtgemacht, der andere Teil lag trocken in der Sonne. Das trocken gesponnene bleichte sichtbar, aber enttäuschend wenig, das naß gesponnene hingegen bleichte nicht sichtbar, blieb also wie gehabt.
Mein Fazit, so wie uns die Faser jetzt angeboten wurde lohnt die textile Verarbeitung auf dem Spinnrad nicht. Ich hatte gehofft eine pflanzliche Faser zu finden, die es ermöglicht einen Wocken zu binden für des Spinnen im Hobbybereich und die nicht mehr erhältlich Flachsfaser eventuell zu ersetzen.

Sorry, ein Bild ist z.Zt. nicht möglich.

Sonntag, 7. Juli 2013

Hanf - eine Faser mit vielen Aspekten



Ich habe einige Tage gebraucht, um über die Sache mit dem 'Hanfworkshop' in der Hanffabrik zu schreiben.
Die Idee einheimische Fasern für die Handspinnerei zu nutzen ist ja  Anliegen in unserem Hobby und so bin ich also dabei gewesen, um zu sehen und zu hören, was sich da bietet.
Eine Vorab-Betriebsführung hat einigen Aufschluss gegeben, wie mit einheimischen Hanf, in der Uckermark angebaut, gearbeitet wird und was daraus gemacht werden kann. Einen schönen Eindruck von der Produktion hat Katja schon auf ihrem blog gegeben, schaut mal rein, es zeigt die Dinge sehr genau.
Der Hanf wird also bei der Ernte schon in drei Teile geschnitten. Für den bisherigen Zweck, zur Verwendung als Baustoff, sicher gut. Aber wir sind als Spinner an ganz anderen Parametern interessiert und so kann ich der allgemeinen Euphorie nicht folgen.
Eine Vernetzung von Produzenten und Verwendern zu schaffen ist auch eine positive Sache, ohne Zweifel, nur wenn dadurch Qualitätsansprüche zurückgeschraubt werden müssen, nein Danke. Die mindere Qualität ist zurück zu führen auf EU Vorschriften, die die Wasserröste verbieten und die Tauröste bedingt eben andere Arbeitsschritte.
So wie man aus kurzen unterschiedlichen Wollfasern kein Kammgarn herstellen kann, ist es doch aus geschnittenen Pflanzenfasern, die nicht restlos von anhaftenden Partikeln (Mark, Holz, Staub) gesäubert werden können, auch nicht möglich, ein glattes Garn herzustellen. Da nützen Bemühungen durch kardieren auch nicht, das Gewirr der Fasern bleibt , wenn auch gelockert, erhalten. Ich habe ein Bild mit den zur Verfügung gestellten Fasern und anderen aus früherer Produktion und aus anderen Ländern gemacht. Auf dem unteren Bild sind die unterschiedlichen Feinheiten zu erkennen, es spricht für sich glaube ich.







Das obere ist Uckermärker Hanf, links daneben ein Zopf  'italienischer Goldhanf' (dessen Produktionsstandort unbekannt ist) und darunter eine kleine Menge feiner asiatischer Hanf, der als Zug für Handspinner im Fachhandel angeboten wird.
Ich habe den Uckermärker 'Bauhanf' versponnen - nass und auch trocken. Das Garn ähnelt einem 'Stacheldraht'. Ich werde daraus einen Peelinghandschuh und einen Topfkratzer fertigen. Ich bin gespannt, wie lange es dauert, bis sich die zweite Eigenschaft des Hanf zeigt, denn er soll sehr gut bleichen, was der Ansehnlichkeit ja nur zuträglich wäre. Die Befürchtung, daß beim spinnen die Hände weh tun würden kann ich nicht bestätigen, aber das ist ja auch beim Flachs spinnen nicht so.
Es bleibt also spannend was andere mit diesem Material anfangen, wie es z. B. gewebt wirkt - taugt es nur als Schuhabstreifer oder gar zu einer Tischdekoration?

Sonntag, 2. Juni 2013

Das grüne Ungeheuer

Hier ist meine Urlaubsbeschäftigung zu sehen, die mich durch die tiefen Wälder Norwegens, an den Fjorden und in den Birkenwäldern begleitet hat. Eine Tischdecke, 125cm Durchmesser, nach einen Muster, das als hommage an Elisabeth Zimmermann, zu derem 100. Geburtstag, auf der Grundlage ihres pi shawls von Mwaa Knit entworfen wurde. Phantastischer Weise gibt es davon drei Varianten, also ist noch Raum für weiteres Tun.
Meine Spannkünste lassen noch leicht zu wünschen übrig, aber der Mut zählt :-)


Dies ist ein Ausschnitt, die Farbe ist ein wirklich schönes Tannengrün, ohne Grauton.



Donnerstag, 11. April 2013

Genervt...

Heute, aus der aktuellen Situation heraus, habe ich meine Kommentarfunktion umgestellt. Ich bitte euch um Verständnis dafür, daß ihr als Freunde darunter etwas leiden müßt, daß es auf der Welt soviel Dummheit und Agressivität gibt. Seid also nicht böse, daß es nun etwas umständlicher wird hier das ein oder andere Wort zu hinterlassen. Hoffentlich klappt das nun auch technisch.  Ich freue mich immer über eure Meinungen zu meinen Ideen und Neuigkeiten.
Ende April in Bad Schandau wird es zum Wollfest auch wieder etwas Neues geben, ihr dürft gespannt sein.

Dienstag, 22. Januar 2013

ich habe fertig


Hier ist es nun endlich, mein Mustertuch aus dem KAL, den wir in unserer Spinngruppe 'Berliner Spinner' gemacht haben, um uns die Zeit zwischen den Jahren zu verkürzen.


Die genauen Muster zu zeigen ist wegen der Größe, die es nach dem waschen erreicht hat, schwierig.(die rechte Aussenkante des Bildes sind Teile meines Kerzenkranzes, durch den ich fotografiert habe :-)  ) Es ist nun kein Halstüchlein, sondern ein üppiges Kuscheltuch. So richtig für kühle Sommerabende bei Reisen mit dem Wohnmobil.


Besonders gefreut über dieses Tuch hat sich mein chinesischer Drache, der die freestyle Kante als ehrenvolle Ergänzung seiner Schwanzierde auffasst. Der Drache ist aus Peking zu mir gereist. Von einer lieben Freundin mitgebracht als Geschenk einer lieben Freundin, die dort jetzt für einige Zeit arbeitet. Angefertigt werden diese 'Viechereien' dort in Häkeltechnik aus Polygarnen, von alten Männern auf der Strasse in der Öffentlichkeit, so freihand 'chapeau'.
Auch sonst hat mein Tuch einige Musterteile in freestyle bekommen und alle Garne sind selbstgefärbte Sockenwolle, nämlich die Reste der Socken, die ich als Probe neuer Farben stricke.

Dienstag, 11. Dezember 2012

mein 'häßliches graues Entlein'



hat hier und heute nocheinmal einen extra Auftritt. So klein und unscheinbar es auch ist, es hat eine sehr bewegende Vergangenheit. Darauf gekommen bin ich erst beim Löwenbergen Spinntreffen im Herbst , als eine Frau mit haargenau solch einem Spinnrad bei mir aufkreuzte. Im Gespräch wies sie mich auf die vermutliche Herkunft hin und von da an habe ich überall gesucht. Ich habe das Internet befragt, habe im KZ Sachsenhausen und Ravensbrück nachgefragt, denn dorthin wies der Weg, hatte aber keine konkreten  Ergebisse bekommen aus Sachsenhausen, und Ravensbrück hat  erst gar nicht geantwortet, leider.   Katja   hat mit einem Artikel in der Granseer Zeitung nach eben dieser Frau gesucht und hatte Erfolg.
Die Geschichte dieses Rades ist folgende:    
Im KZ Ravensbrück gab es,  neben unendlich vielen Repressalien, auch bis 1944 eine Textilienfabrikation inclusive einer Spinnerei   Textilien   in der die Häftlinge an eben diesen Rädern spinnen mußten, 10 Std und mehr pro Tag. Nach der Befreiung sind diese Räder an die Flüchtlingsfrauen, die aus Osteuropa gekommen waren, verteilt worden, die damit ihren Eigenbedarf und auch Teile des Lebenunterhalts decken konnten, so gut es eben ging. So sind diese Räder in die Bevölkerung gelangt.
Das ist also die bewegende Geschichte meines kleines Rades. Eine Geschichte die daran erinnert, daß das Spinnen zu fast allen Zeiten 'Kummer und Sorgen' brachte und wir heute erst in der Lage sind, es als 'erquickend und labend' zu empfinden, nämlich uns in gemütlicher Runde oder auch allein im stillen Kämmerlein damit zu beschäftigen, zur Freude und als creative Freizeitbeschäftigung.

Ich suche nun hier nach Menschen, die noch ein solches Rad besitzen, um zusammen zutragen, wo und vielleicht wieviele es noch von genau diesen Rädern, mit dieser bewegten Vergangenheit gibt. Für Hinweise bin ich  hier  zu erreichen.

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Suppengrün oder doch Gemüsequiche






hier ist ein erstes Bild meines KAL Tuches , das als Jahresendprojekt entsteht. Und weil das in der dunklen Zeit gemacht wird, zünde ich damit ein Lichtlein an und gebe der Sache einen fröhlichen Stips.
Die Anleitung finde ich nicht so gelungen, viel 'Hausfrauengelaber' wenig 'technische Hilfe', aber der Anspruch ist nicht allzu hoch und das Ergebnis wird richtig nett. Eine kleine feine Sammlung von Strickmustern, die mich stark an die 'Stickmustertücher' und 'Strickmustersammlungen' des Beginns des vorigen Jhd. erinnert, hier aber zum tgl Gebrauch gedacht.
Also geht es fröhlich voran, wir sind ein Dutzend Mitmacher, ich freue mich darüber.

Montag, 3. Dezember 2012

Schwarze Mamba ...

als ein so giftiges Reptil entpuppte sich der Riesenschal in freundlichem dunkelschwarz je länger er wurde. Zuerst wollte er gar nicht wachsen, dann zog er sich und schließlich waren 4m erreicht und ich habe ihn einfach beendet.
Zusammengerollt hat er sich dann zu einer RiesenLakritzschnecke gewandelt, so groß , daß ein Tortenkarton damit gefüllt werden kann.
Mein Bedarf an schwarz ist erstmal gedeckt, jetzt wird es fröhlicher, mit einem KAL unserer Spinngruppe für die Vorweihnachtszeit, über den Jahreswechsel bis zum Januartreffen. Was bis dahin geschafft wird ist spannnend, dann sehen wir wie es weiter geht.Resteverwertung, Freude, gegenseitige Hilfe das sind die Eckpunkte und dann die Überraschung, wenn alle fertig sind und die unterschiedlichen Teile zusammen kommen.


Donnerstag, 22. November 2012

Die letzten Fliegenpilze sind mir heute begegnet


 Im Garten ist so wenig los, Frösche und Singvögel haben sich ins Winterquartier verabschiedet. Da war es Zeit den Novemberblues ein wenig aufzuheitern. Das geht am besten mit kräftigen Farben auf Wolle.
Am Samstag ist wieder unser monatliches Spinntreffen, da wird es wieder bunt. Irgendwie kommt langsam Lust auf neue Kreationen auf und Ideen wachsen ja bekanntlich nach :-))

Samstag, 20. Oktober 2012

Einen ganz besonderen Ort

habe ich in diesem Jahr auf recht ungewöhnliche Weise entdeckt. Wir haben ja hier in unmittelbarer Umgebung Berlins das Jahr des 'alten Fritz'. Ein wirklich bemerkenswerter vielseitiger 'Landesvater' .Und eine seiner wirtschaftlichen Errungenschaften war die  Besiedlung des Oderbruchs und des Rhinluchs.
Da ich ja schon seit Mitte der 70iger Jahre mit dem Handspinnen zu Gange bin habe ich auch weitreiche Verbindungen in viele Richtungen, aus früherer und aus neuer Zeit.
So kam es, daß ich bei einem Kurzurlaub im Oderbruch eine Frau traf, die ich Mitte der 80iger bei einem Weiterbildungskurs für Textilzirkelleiterinnen im Handspinnen unterrichtet hatte. Viel Zeit war seither vergangen, aber im Gespräch erkannten wir unsere textile Verwandschft, das war toll. Sie wohnt nun nicht mehr in Berlin, sondern hier im Oderbruch in einem Ort, der nur für Spinner gegründet wurde. Aber die Menschen haben dort früher nicht als Hobby gesponnen, sondern zum kärglichen Lebensunterhalt, und auf Befehl des 'Fredericus Rex' zur Aufrechterhaltung der Textilienproduktion in Preussen.  Und  im Zusammenhang damit gab es eine  Überraschung   für mich . Von einem solchen Wappen kann doch ein Spinnerherz nur träumen .

Sonntag, 14. Oktober 2012

die letzten Rosen



des Jahres gibt es an diesem schönen Sonntag zu zeigen. Das Tuch ist aus selbstkardiertem, handgesponnenem Garn , Michschaf mit viel Ramie und grünen lefties *g*, denn die Anleitung ist mal wieder von hier und heißt eben 'lefties'. Da aber ein grünes Tuch mit grünen Blättern müde aussieht, sind die letzten Rosen da rauf gefallen und es ist wieder mal ein 'dreidimensionales' Tuch geworden, wie auch dieses hier. Der Rand mit den vielen offenen Ansätzen hat mir nicht gefallen , -zig Fäden zu vernähen macht auch keinen Spaß und so hat das Ganze einen schönen Zweig (icord) bekommen, aus dem die Blätter wachsen können.



Montag, 1. Oktober 2012

'Der Herbst steht auf der Leiter

 und malt die Blätter an....'




so bunt kann der Herbst sein, wenn die Sonne durch das Blätterdach scheint, die Urlaubsstimmung auf dem höchsten Punkt ist und man diesen Herren auch noch beim angeln zuschauen kann. Herrlich ist es wie sich unsere Städtchen herausputzen, um die Touristen willkommen zu heißen. In Lübbenau/ Spreewald kann man vielen witzigen Figuren begegnen. Das ist mal eine extra Tour wert.


Weiter an der Oder entlang kann man in Höhe alter Baumkronen spazieren,  auf der Bank sitzend die Schwäne auf Augenhöhe fliegen sehen, oder die Seele 'gaaanz tief' baumeln lassen. Die richtige Höhe, um mit der Handspindel zu spinnen, da braucht man nur alle 8-10m den Faden aufwickeln *bg*


Habe ich aber nicht gemacht, sondern brav auf der Wiese das Spinnrad bewegt, wie immer zum Erstaunen der Sonntagsspazierer und Radler.
Und man kann von dieser Position aus auch sich selbst mal auf's Dach schauen. Ein toller Platz um den Sonnenaufgang zu beobachten , das Abendrot zu sehen und die Sterne in der Nacht. In der Stadt ist soviel 'Lichtverschmutzung' (welch ein widersinniges aber wahres Wort) da geht viel verloren.

Samstag, 22. September 2012

Eine liebe Idee


aber mal wieder ein grotten schlechtes Foto präsentiere ich hier.
Meine Freundin ist zeitweise nicht gut zu Fuß und bedient sich einer 'Gehhilfe', gemein hin Krückstock genannt. Und weil das eigentlich kein Grund zum jubeln ist, dachte ich ihr diesen Zustand ein wenig fröhlicher zu gestalten. Also habe ich  ihr Bezüge dafür  gestrickt. Verschiedene Farben und Gestricke passend für allerlei Gelegenheiten und Stimmungen so einfach zum fröhlich sein. Aber Mut gehört schon dazu, hier in der Großstadt damit auf die Strasse zu gehen.

Sonntag, 16. September 2012

4. Internationaler Tag des Handspinnens in der Öffentlichkeit

Was in Worten so gestelzt daher kommt daher kommt, war ein fröhlicher Tag an dem sich die Spinnerinnen aus Oberhavelland und aus Berlin in Löwenberg getroffen haben. Neben gaaanz viel Wolle gab es Gesang und leckeren Kuchen, Gespräche und verschiedene Spinnräder und natürlich regen Austausch über Spinntechniken und Färbeerfahrungen.
Die Zeit ging, wie der Wind, so schnell um und es war nur kurz mal ein Minütchen einige Bilder zu machen.
Es ist schön zu sehen, wie sich das Spinnen immer weiter verbreitet, wie man immer wieder unvermutet auf bekannte Gesichter trifft.
Danke an Katja   für die Einladung und wir freuen uns schon aufs nächste Jahr.


Freitag, 31. August 2012

wir haben wirklich....

riesiges



mit unserem Urlaub, denn diese lustigen Gesellen


haben  wir schon im vorigen Jahr bei einer Stipvisite in Wismar gesehen auf dieser modernen Brücke an der Nicolaikirche


und sie sind bis heut nicht weggelaufen.
Eine wirklich humorvolle Miniaturdarstellung im barocken Hansestädtchen. Fotomotive gibt es hier zu Hauf, Altes und Neues nebeneinder, zuviel um hier dokumentiert zu werden, aber erfreulich in Realität zu sehen.

Dienstag, 21. August 2012

Keine Zeit, keine Zeit...

Am Samstag ist Färberfest in Neckeroda  
Eine prima Gelegenheit langjährige und neue Bekannte und Freunde zu treffen, zu reden und lachen, zu zeigen und mitzumachen. Von einem Stand zum nächsten zu gehen , Kuchen essen, Thüringer Spezialitäten kaufen und all die schönen Dinge zu bestaunen, die sich aus Wolle herstellen lassen. Geräte zu sehen, die zur Be-und Verarbeitung benötigt werden und sich die vielen verschiedenen Techniken der Textilkunst erklären zu lassen.
Hoffentlich hält das Wetter, denn es scheint in diesem Jahr sehr launisch. Wir drücken die Daumen für einen schönen trockenen Tag.
Also dann bis Samstag in Neckeroda in Thüringen.
 

Dienstag, 14. August 2012

Perseiden


Ich bin ja eine bekennende 'Himmelskiekerin', natürlich auch jetzt bei der alljährlichen Widerkehr der Perseiden .
Wenn dann die 'Tränen des Laurentius' auf meine Wolle fallen, entsteht eine solche creation. Gesehen, gedacht, gemacht war alles Eins. Da ist die Nacht fast zu lang, bis ich wieder an die Karde konnte. Zum Glück war noch schwarze Wolle übrig , so daß gleich mal einige Kardengänge probiert werden konnten. Wenn erst wieder gefärbt werden muß und dann warten bis es trocken ist, obwohl das Wetter ja z.Zt. gut dafür ist, da geht dann schon mal der erste Überschwang einer Idee verloren. Meist kommen mir Ideen für neue Wollzusammenstellungen in der Natur, bei Reisen, Beobachtungen, kleinen Begegnungen am Wegesrand, in meinem Garten oder auch bei Treffen verschiedenster Art.







Donnerstag, 9. August 2012

Sommerwiese und Li-La-Laune


sind natürlich mit dem 'Konfetti' verwand, aber noch nicht die letzten creationen ihrer Art. Nur die Sonne hat bei den Farben meiner Kamera mal wieder 'einen Strich durch die Linse' gemacht.Auf der 'Wiese' blühen natürlich viele 'Blumen' in allen Farben , ebenso machen eben wollFarbpünktchen erst die Li-La-Laune aus. 
Aber heute geht es erstmal wieder in den Garten, der Rasen weint schon und die Sträucher brauchen eine kräftige Schere.               

Montag, 6. August 2012

Neues aus der Wollkammer


Der Sommer ist ja diesmal wirklich sehr abwechslungsreich. Da gibt es herrliche Tage mit viel zu viel Hitze und Tage, da wähnt man sich  im Monsunregen, wie in Südostasien. Dann sitze ich drinnen und da kommen mir Ideen, die ich dann schnell mal zwischen Tür und Angel ausprobiere. So ist diese neue Variante, genannt 'Konfetti', entstanden. Eben noch auf meinem Spinnrad, demnächst in meinem 'Wollomobil' :-).  Varianten sind bereits angedacht. Jetzt wird gewerkelt. Das Wetter läßt schon mal Fusselarbeiten zu. Die Fasern kleben nicht mehran den Fingern, also los.

Nebenbei wird abends natürlich auch gestrickt, aber davon demnächst mehr. Erst muß es fertig sein.

Freitag, 3. August 2012

Abenteuer Technik - Martialisches im Urlaub


Der Urlaub hatte aber diesesmal auch technische Entdeckungen zu bieten. Endlich mal etwas, daß auch für richtige Männer interessant ist. Ölbohrtürme sieht man ja sonst nicht an jeder Strassenecke, es sei denn man wohnt in den Ölfeldern Alaskas *g*. Und auch U-Boote liegen eher selten in Häfen vor Anker. Da kann frau sich dann schon mal gemütlich auf eine Bank setzen und geduldig warten, bis Männe strahlend wieder aus dem Eisenmonster auftaucht, leicht geschafft von der Enge dort und doch in dem Wissen, das es so nur im Hafen geht, ohne Lärm, Gestank, Angst und Gewimmel von Männern .
Das war also das Kontrast Erlebnis dieser Reise.

Wer jetzt annimt wir waren wieder im Baltikum - Fehlanzeige. Das alles haben wir zwischen dem Stettiner Haff und der Prignitz erlebt. Nun ist der Kurzurlaub zu Ende und mal sehen, was in diesem Jahr noch so auf uns zu kommt an Reiseerlebnissen. 

Donnerstag, 2. August 2012

Urlaub, kurz aber gemütlich


Irgendwie war hier lange nichts los, denn manches mag ich einfach nicht so in die Welt posaunen. Nun ist die Zeit für neue Posts gekommen. Schöne Dinge teilt man eben lieber, als andere.
Urlaub machen ist immer auch eine Sache, die Überraschungen beinhaltet. Wenn die dann guter Natur sind, um so besser. Wir hatten gutes Wetter, viel Ruhe , Natur, Kultur, Einblick in das ganz normale Leben der Einheimischen, das nicht immer bequem ist. Und wir haben etwas wieder entdeckt, das wir schon vor vielen Jahren mitgemacht haben, einen Klosterformat Mauerstein in einer wieder erstandenen Domplatz Begrenzung (leider mit einer größeren Ausplatzung) eigentlich stand da 'woll-as.de'. Und damit war dieser Stein der einzige, der neben  'Tante Ließchen' und 'Kutti', eine Internet Adresse hatte. So kam uralte Technik und Moderne zusammen.
Bei unseren Reisen werden immer Ideen und Anregungen gesammelt, die sich dann irgendwann mal 'wollig' niederschlagen.

Freitag, 18. Mai 2012

Der Sommer kommt...


und deshalb habe ich schon mal ein Tuch in meinen bevorzugten Farben, blau wie das Meer, grün wie der Strand und gelb wie die gerade blühenden Rapsfelder, gestrickt. Das Muster ist 'for free' bei ravelry zu finden und heißt Arroyo. Über die volle Breite ein Lochmuster, das mit kraus rechts aufgefüllt wird und diese schönen 'Bananenform' ergibt. Aus 50% Schafwolle/50% Alpaka wiegt das Ganze gerade mal 48gr, bei einer Ausdehnung von 110cmx20cm, also ein echtes Sommerschmeichlerchen. Die Farbverteilung ist, wie bei Handgefärbtem üblich, ein wenig unregelmäßig, aber das tut der Liebe keinen Abbruch, sondern kennzeichnet ein Unikat.


Montag, 30. April 2012

2. Sieger

Das 9. Wollfest in Bad Schandau ist nun auch schon wieder vorbei. Bei stahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen war das Fest gewohnt fröhlich, das Publikum neugierig und z.T.auch sachkundig. Leider war die Moderation diesmal nicht so gelungen, eine bessere Vorbereitung der Technik und eine kleine Einführung in die 'wollige Materie' wären schön gewesen.


Zum ersten Mal gab es eine Austellung aus Anlass des Festes, unter dem Motto 'Wolliges Wohnen'. Verschiedene Teilnehmer präsentierten Wohnaccessoires - Nützliches und Dekoratives.
Mein Beitrag bekam den 2. Platz, worüber ich mich natürlich sehr gefreut habe.

 Leider ist dieses Bild hier bei sehr ungünstigen Lichtverhältnissen gemacht worden. Es ist ein Bettdecke mit dem Titel 'Das goldene Vlies', 1,85m x 1,05m, gefärbt mit Zwiebelschalen, Muster z.T. selbst entworfen, z.T. nach scandinavischen Motiven, handgesponnen, handgefärbt, handgestrickt.

Montag, 23. April 2012

Der Turm zu Babel


oder doch ein Weihnachtsbaum in Blau? Nein alles falsch. Es ist mal wieder ein Schaltuch, Tweedwolle handgefärbt, gestrickt nach dem Zippeltuch, aber diesmal mit je einer Perle im Zipfel. Heute geht es wieder an die Färbetöpfe, da liegt noch Garn in verschiedenen Mengen.
 

Donnerstag, 19. April 2012

Wollschaukel


Wer schon einmal, z.B. bei Spinn-und Stricktreffen, mit seinem Strickzeug mobil sein wollte, um gute Gespräche, Präsentationen u.ä. nicht zu verpassen, dem hat vielleicht dieses 'Dings da' gefehlt, die 'Wollschaukel'. Das Knäuel wird draufgeschoben, die Schlinge aufs Handgelenk  gehangen und schon kann es los gehen. Wie gewohnt kann jedes Knäuel von aussen abgestrickt, abgehäkelt, oder was auch immer, werden.

Donnerstag, 5. April 2012

Kunigunde


heissen diese netten Armstulpen. Da sind kleine Sockenwollreste gerade die richtige Wahl. Wenn dann aus dem grösseren Anteil der Wolle ein Tuch geworden ist, ist es immer richtig als kleines Mitbringsel für Enkelinnen, liebe Freundinnen oder bei überraschenden Besuchen. Hier ist es eine Probe des Picot Randes gewesen. Das hatte ich noch nicht versucht und war überrascht wie einfach das auch am Gestrick auszuführen ist.

Montag, 2. April 2012

Maluka Adaption




Mal wieder ist etwas fertig geworden, ausser Socken die schon verschenkt sind, nämlich das MALUKA Tuch.
Allerdings habe ich es umgeändert und eigentlich ist nur die Spitze über geblieben, denn ich habe es mit kraus rechts Gestricktem 'gefüllt' und mit einer soften Kante aus icordAbnahme versehen. Das schmeichelt am Hals. Gestrickt habe ich Sommer Sockengarn, selbst gefärbt,  mit  3er Nadelspiel und Rundnadel. Die Kante ist um einige Rapporte verlängert, trotzdem noch etwas kanpp. So kann ich nur sagen - es gefällt, aber beim nächsten wird es noch etwas anders.


Freitag, 16. März 2012

woll Frühling



Sonne ist schon toll, besonders wenn auch die Temperaturen den nahen Frühling ankündigen, nur - zum fotografieren ist es heute mal wieder zu viel Sonne. Also gibt es so ein halbschattiges Bild meiner neuen Sockenwollkardiererei, einmal für Freunde des Waldes und einmal für die Liebhaber der weiten Meere.
Um euch 'auf die Socken machen' zu können müßt ihr aber erst spinnen und dann auch noch stricken :-)
Der Mix besteht wieder aus Milchschafwolle, Ramie und zweimal farbiges einheimisches Merino.

Montag, 20. Februar 2012

kugelknöpfe


Wer die Suche nach einem bestimmten Knopf für das gerade fertge Lieblingsstück kennt, dem kann ich nur empfehlen - fertigt doch mal einen schönen ungewöhnlichen Textilknopf selbst. Das ist gar nicht so schwer. Diese Kugelknöpfe eignen sich für Taschen, Jacken und vielerlei Dinge und benötigen nichts als Wissen, Faden und Nadel. Wer Interesse daran hat - eine mail genügt.